Django: Drei Schwachstellen

Im Python-Webframework Django sind drei Sicherheitslücken entdeckt und korrigiert worden. Sie ermöglichen es einem Angreifer, SQL-Statements auf der Datenbank auszuführen. Außerdem kann er Befehle mit höheren Berechtigungen durchführen.

Das erste Problem findet sich in der Funktion “django.core.urlresolvers.reverse()”. Mit Hilfe einer geschickt konstruierten URL kann ein Angreifer dadurch beliebige Module laden und so möglicherweise beliebigen Programmcode ausführen.

Eine zweite Schwachstelle findet sich im Caching-Framework, wodurch ein entfernter Angreifer unter Umständen an sensible Information gelangen kann.

Das dritte Sicherheitsleck findet sich in den Routinen, die für das Typecasting von SQL-Parametern zuständig sind. Ein entfernter Angreifer kann hierdurch SQL-Queries modifizieren und damit unberechtigt auf die Datenbank des Systems zugreifen. Anfällig hierfür sind die Klassen “FilePathField”, “GenericIPAddressField” und “IPAddressField”.

Betroffen sind die Django-Versionen vor 1.4.11 sowie 1.5.6, 1.6.3 und Django 1.7 beta 2.

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