Auf ihrer Konferenz Libre Planet am MIT hat die Free Software Foundation (FSF) die Auszeichnungen Award for the Advancement of Free Software und Award for Projects of Social Benefit verliehen.
Den Free-Software-Award erhielt der britische Linux-Entwickler Matthew Garrett. Damit zeichnet die FSF insbesondere seine Arbeit an der Linux-Unterstützung für UEFI Secure Boot aus. Mit seinem Beitrag habe Garrett dafür gesorgt, dass Secure Boot nicht zum Aussperren freier Software führe, lobte die Foundation. Der Preisträger betonte, welche Bedeutung freie Software für ihn persönlich habe. Mit seiner Arbeit wolle er sicherstellen, dass anderen ebenfalls ungehinderten Zugang zu Software erhielten. Garrett hat einen eigenen Blogeintrag zum Thema verfasst.
Der Preis für sozial wirksame Projekte ging an das Team des Outreach Program for Women (OPW) der Gnome Foundation. Das Förderprogramm für Frauen und sexuelle Minderheiten hat seit seiner Gründung im Jahr 2010 rund 130 Teilnehmerinnen in bezahlten Praktika beschäftigt. Damit möchte es den Anteil von Frauen im “Boys’ Club” freie Software erhöhen, der derzeit bei 2 bis 5 Prozent liegt. Die Auszeichnung nahmen Marina Zhurakhinskaya, Community Lead bei Red Hat, und Karen Sandler, Geschäftsführerin der Gnome Foundation, entgegen.




