Umgerechnet 1,13 Milliarden Euro (1,54 Milliarden US-Dollar) legt VMware auf den Tisch, um sich Airwatch einzuverleiben. Der Virtualisierer erhofft sich, mit Hilfe seines Neuerwerbs besser im Cloud- und Mobilbereich Fuß zu fassen.
Airwatch kümmert sich im wesentlichen um die Verwaltung mobiler Geräte, vor allem unter Sicherheitsgesichtspunkten. Das ist zunehmend ein Thema, denn im Rahmen von Bring Your Own Device (BYOD) melden sich immer mehr Mitarbeiter mit ihren mobilen Geräten im Firmennetz an. Admins treibt diese Entwicklung insbesondere vor dem Hintergrund der Sicherheit allerdings den Angstschweiß auf die Stirn.
“Mit diesem Erwerb wird VMware seine Computing-Angebote für Enduser um ein grundlegendes Element erweitern, was es unseren Kunden ermöglichen wird, mit ihren mobilen Arbeitskräften durch zu starten, ohne die Sicherheit zu gefährden”, schreibt Patrick Gelsinger, CEO von VMware, in der offiziellen Ankündigung. Naturgemäß gibt auch Alan Dabbiere, der Chairman von Airwatch, seiner Freude Ausdruck: “Indem wir uns einem bewährten Innovator wie VMware anschließen, erhalten wir die Gelegenheit, unsere marktführenden Lösungen einem breiteren Spektrum von Kunden und Partnern anzubieten und ihnen dabei zu helfen, sich optimal auf die Mobile-Cloud-Welt einzustellen.”
Bei der Gelegenheit kündigte VMware auch gleich den Umsatz für das vierte Quartal 2013 an: Demnach mache das Unternehmen einen Umsatz von 1,48 Milliarden US-Dollar (etwa 1,1 Milliarden Euro) und steigerte ihn damit um 20 Prozent im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres.




