Die EU-Kommission ruft alle interessierten Parteien, darunter NGOs und Privatpersonen, dazu auf, sich zu Problemen mit dem aktuellen Copyright zu äußern.
Die EU-weiten Copyright-Reglungen seien ein Flickwerk, das eine Menge Probleme verursache, schreibt Amelia Andersdotter, Mitglied der schwedischen Piratenpartei. Sie ruft alle Interessierten dazu auf, sich an den Copyright-Konsultationen der Europäischen Kommission zu beteiligen. Bis zum 5.2.2014 können Organisationen und Individuen einen Katalog von offenen Fragen beantworten und diesen an die Kommission schicken. Die Antworten sollen Einfluss auf eine Gesetzesinitiative haben, die das Ziel verfolgt, eine Copyright-Reform umzusetzen.
Wer die kompletten 80 Fragen anschauen will, wird hier fündig. Nicht alle Fragen müssen beantwortet werden, die Piratenpartei und der CCC haben einige Fragen mit Anmerkungen versehen, die sich der Betrachter auf Wunsch anzeigen lassen kann. Die Webseite Copywrongs.eu hat zudem eine Vorauswahl von relevanten Fragen getroffen und versucht, das juristische Englisch in einfacher zu verstehende Sätze zu verwandeln. Die Fragen richten sich nicht nur an Verbraucher, sondern auch an Künstler, institutionelle Nutzer und Vertreter von Verlagen sowie Produzenten.





