Bithub, dessen Name nicht grundlos an die beliebte Versionsverwaltungsplattform Github erinnert, will dafür sorgen, dass sich Spenden in Open-Source-Projekten einfacher verteilen lassen und folgt im Ansatz dem Tip4commit-Projekt.
Dass sich die virtuelle Währung Bitcoin nicht nur gegen andere Währungen tauschen lässt, sondern es dafür Waren und Dienstleistungen gibt, dürfte sich herumgesprochen haben. In einem Blogbeitrag erklären die Erfinder von Open Whispersystems den Gedanken hinter Bithub. Existiert für ein Projekt keine eigene Foundation, gehen Spenden meist direkt an eine Person, auch wenn sie sich womöglich an das ganze Team richten. Bithub sammelt diese Spenden ein und leitet sie an einen zentralen Pool weiter. Dann verteilt die Software Spenden automatisch an Entwickler, deren Pull Requests das Projekt akzeptiert hat.
Aktuell gehen jeweils 2 Prozent der Summe an die Zuarbeiter, doch das Auszahlungsmodell ließe sich auch anpassen. Zum Beispiel könnte Bithub auch Belohnungen auf einzelne offene Bugs aussetzen. Der aktuell ausgezahlte Betrag pro erfolgreichem Commit lässt sich als Bild in die README.md-Datei einbinden. Zahlt Bithub einen Betrag an einen Entwickler aus, erscheinen der Betrag, der Name des Entwicklers sowie der Beitrag, für den die Coins fließen. Entwickler können aber auch auf die Spende verzichten, indem sie ihren Commit um das Stichwort “FREEBIE” ergänzen.
Der Quellcode von Bithub ist zwar frei zugänglich, die verwendete Lizenz ist aber noch unklar. Ein Problem ist die Namensgleichheit mit einem anderen Projekt namens Bithub.com. Vermutlich wird sich der gewählte Name noch einmal ändern, im Gespräch ist Gitcoin.





