Eine Schwachstelle im Smartphone Google Nexus erlaubt es einem entfernten Angreifer, Denial-of-Service-Attacken durchzuführen.
Diese Attacken führen dazu, dass das Gerät entweder neu startet oder aber keine Internet-Verbindung mehr aufbauen kann. Hierzu muss der Angreifer eine große Anzahl speziell konstruierter SMS-Nachrichten an sein Opfer schicken. Dieses Problem wurde von Bogdan Alecu entdeckt und auf der Sicherheitskonferenz Defcamp demonstriert. Die Schwachstelle verwendet Class-0-SMS (Flash-SMS). Dabei handelt es sich um Kurzmitteilungen, die direkt auf dem Display des Geräts angezeigt werden. Der Anwender muss diese Nachricht also ansehen und entweder löschen oder speichern. Allerdings gibt das Nexus Smartphone beim Empfang dieser Nachrichten kein Signal von sich, das heißt, ein Angreifer kann praktisch unbemerkt sehr viele dieser Nachrichten hintereinander an das Gerät senden. Alecu fand nun heraus, das nach circa 30 Nachrichten das Smartphone nicht mehr korrekt arbeitet. In den meisten Fällen findet dann ein ungewollter Reboot statt.
Betroffen von dieser Schwachstelle sind Galaxy Nexus, Nexus 4 und Nexus 5 mit Android 4.4 als Betriebssystem.

