Die neue Version 2.6 der freien Lernplattform kündigte Martin Dougiamas, CEO und Gründer von Moodle, in einem Blogeintrag an.
Sechs Monate habe man mit 120 Entwicklern weltweit an der neuen Version gearbeitet. Infolgedessen gäbe es hunderte von Änderungen, wobei die wesentlichen in den Bereichen Usability und Performance zu finden sind.
Lehrer können im neuen Moodle Anmerkungen in PDF-Dateien direkt im Browser vornehmen. Die Schüleraufgaben lassen sich von verschiedenen Lehrern bewerten und die Noten bei der Notenvergabe heranziehen. Für Tests gibt es nun besseres Feedback auf Sicherheitsvermutungen: Die Schüler können im Vorfeld eines Tests angeben, wie sicher sie sich bei einem bestimmten Teil fühlen, Moodle wertet anschließend aus, ob sie sich über- oder unterschätzen. Daneben wurde das Kursmanagement vereinfacht: Die Kursaktivitäten und -ressourcen lassen sich auf allen unterstützten Geräten dank Drop-down-Menüs einfacher modifizieren. Eine Aktivität lässt sich nun leicht als Standardaktivität für einen Kurs festlegen.
Administratoren und Verwalter können nun einfacher mehrere Kurse anlegen, indem sie eine CSV-Datei importieren. Ebenso lassen sich auf diesem Weg Zahlreiche Kurse aktualisieren oder mit Inhalten füllen. Kurskategorien kann der Verwalter nun per Drag & Drop bearbeiten. Die Namen der Schüler lassen sich in mehreren Sprachen anzeigen, etwa in lateinischer Schrift oder mit chinesischen Schriftzeichen. Rollen lassen sich importieren und exportieren, Backups großer Kurse einfacher anlegen.
Auch einfache Anwender profitieren von der neuen Version: Der Tiny-MCE-Editor ist benutzerfreundlicher und verwaltet Dateien besser. Microsofts Skydrive wird nun unterstützt. Der Umgang mit dem Kalender geht leichter von der Hand, Passwörter und Benutzernamen lassen sich einfacher wiederherstellen. Nicht zuletzt sieht Moodle auf allen unterstützten Geräten ansehnlicher aus. Mehr zu den neuen Features lässt sich auf Moodle.org nachlesen, wo die GPL-Software auch zum Download bereitsteht.






