Dreizehn Jahre statt zehn, so lange bekommen ab sofort alle Suse Linux Enterprise Server Support von Suse.Profitieren sollen SLES 11 und der nächstes Jahr kommende SLES 12, nicht aber die älteren Varianten 7 bis 10.
Auf vielfachen Wunsch der Kunden habe man den Long-Term-Support für die SLES-Produktreihe ausgeweitet. Vor allem aus dem Bereich der nahezu Embedded-Systeme im Point-of-Sales-Bereich, also beispielsweise Kassen-Computer in Supermärkten, sei die Nachfrage immer öfter gekommen, berichtet Ronald de Jong, Vice President of EMEA Sales bei Suse. Doch auch in der Health-Care-Branche , so Michael Miller, Vice President of Global Alliances and Marketing reichen die gängigen zehn Jahre Support einfach nicht mehr aus.
Der Wunsch, auch IT-Systeme länger als die bisherigen sieben Jahre Standard- plus drei Jahre Expanded Support zu betreiben, sei groß, und deshalb gibt es jetzt für SLES 11 und den 2014 kommenden SLES 12 zehn Jahre Standard- und danach drei Jahre optionalen Extended Support (Das Titelthema des Linux-Magazins 03/13 widmet sich unter anderem der Problematik, länger als üblich Support für ein Linux-System zu bekommen).
SLES 12, Open Suse 13.1 oder 14.1?
SLES 12 wird übrigens auf Open Suse 13.1 basieren (die erscheint am 19.11., Besucher der Susecon und des darauf folgenden US-Opensuse-Summits erhielten bereits eine Sneak Preview).
Update: In einer früheren Version dieser News hieß es, die neuen Suse-Version folgten dem Nummerierungsschema Jahr.Ausgabe. Das ist falsch, vielmehr wird zukünftig immer die im November erscheinende Open-Suse-Distribution die Nummer .1 tragen (13.1), acht Monate später erscheint 13.2 (im Juli 2014) und nochmal acht Monate später (im März 2015) die Version 13.3, ehe im folgenden November der Zweijahreszyklus einmal durch ist und die Haupt-Versionsnummer eine Zahl hochgedreht wird. Im November 2015 erscheint so also die Version 14.1, Juli 2016 die 14.2 und so weiter.





