Die Open-Source-Groupware Kolab ist in Version 3.1 erschienen, die zahlreiche Neuerungen mitbringt.
Neu ist das Cloud-Modul Chwala, das den Anwendern als Online-Speicher für ihre Dateien dient. Es lässt sich alleinstehend oder in den Kolab-Webclient integriert betreiben. Die Benutzer können Dateien aus dem Cloud-Speicher direkt an E-Mails anhängen.
Daneben bringt die neue Release Unterstützung für die Protokolle Caldav und Carddav. Die Kalenderkomponente kann somit einfacher Termine und Kontakte mit anderen Programmen austauschen, etwa mit Mac-OS-X-Anwendungen, Android, Gnome Evolution oder Microsoft Outlook.
Außerdem gibt es verbesserte Unterstützung für Multi-Domain-Installationen. Shared Folders lassen sich nun auch über die Web-Administrationsoberfläche anlegen. Weiterführende Links in die Dokumentation sowie zu Installations- und Upgrade-Anleitungen gibt es in der Mitteilung des Herstellers.
Binärpakete für Red Hat, Centos, Fedora und Debian gibt es beim Buildservice von Kolabsys. Dort sind auch Pakete für Open Suse und Ubuntu erhältlich, die aber noch als experimentell gelten. Die Kolab-Komponenten stehen unter verschiedenen Open-Source-Lizenzen.
Gleichzeitig hat Kolabsys einen Enterprise-Ausgabe seiner Groupware angekündigt, die im Jahresrhythmus erscheinen soll. Weitere Informationen gibt es in einer News auf der Kolab-Website, die auch PDF-Broschüren verlinkt.




