Motorola launcht modulares, offenes Smartphone-Konzept ARA

Ein komplett neues Ökosystem fürs Android-Smartphone, modular aus steckbaren Komponenten aufgebaut, und ökologisch korrekt, das hat Motorola mit ARA ins Leben gerufen. Dazu arbeitet man bereits seit einem Jahr mit dem Phonebloks-Erfinder zusammen.

Während Hersteller wie Sony oder Apple mehr und mehr auf verklebte Bauteile, zum Beispiel bei Akkus setzen, um Kunden zu Neukäufen zu animieren, obwohl die Geräte noch lange nicht veraltet wären, möchte Motorola einen komptett neuen Weg gehen: Ara, eine freie, offene Hardware-Plattform für hochgradig modulare Telefone und Tablets, werde den Smartphone-Markt revolutionieren, so wie Android die Software-Branche, schreibt Motorola in seinem Blog.

Ara-Module im Überblick (Quelle: Motorola)

Ara-Module im Überblick (Quelle: Motorola)

“Wir wollen für Hardware das machen, was Android für die Smartphone-Plattform erreicht hat: Die Markteintrittsschwelle für Anbieter herabsetzen.” Jeder solle Hardware-Module bauen können, jeder Kunde diese einfach in sein Handy einsetzen und benutzen. 

Man habe seit mehr als einem Jahr an dem Projekt gearbeitet, und in einem Treffen mit Phonebloks-Erfinder Dave Hakkens viel Gemeinsamkeiten gefunden, schreibt Motorola im Blog, und jetzt suche man Project ARA Research Scouts, die als Freiwillige herausfinden, wie und warum sich Anwender einzelne Entscheidungen fällen.

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