Linuxcon Europe: Software Defined Networking mit Open Daylight

Auf der Linuxcon und Cloud Open Europe hat sich das Projekt Open Daylight vorgestellt, das einen freien Controller für Software Defined Networking (SDN) entwickelt.

Open Daylight bietet REST-APIs für Service Orchestration (Northbound Interface) sowie ein Service Abstraction Layer (SAL), um mit möglichst vielen physischen und virtuellen Netzwerkgeräten zusammen zu arbeiten (Southbound Interface). Unter anderem ist das Protokoll Open Flow unterstützt, eine Adapterschicht soll daneben auch Geräte einbinden, die nur SNMP beherrschen.

Chris Wright von Red Hat, der Open Daylight vorstellte, nannte 14 Unterprojekte, die einzelne Komponenten entwickeln und gemeinsam veröffentlichen. Zu diesen Bausteinen zählen Hochverfügbarkeit und Clustering, Workload Affinity Management, LISP (Locator/Identificator Separation Protocol) Mapping Service sowie die Yang-Tools, die Netzwerkmodelle in Java-Bindings übersetzen. Eine mittels Angular JS gebaute Weboberfläche steuert die Software per REST-API.

Giovanni Meo von Cisco gab im Anschluss tieferen Einblick in technische Details der Implementierung: Der Controller sei in Java geschrieben, weil dessen Ökosystem zahlreiche fertige Komponenten biete, etwa für Clustering oder REST-Schnittstellen. Erweitern lasse sich das System in jeder JVM-Sprache, damit beispielsweise auch mit JRuby, Jython oder Scala. Daneben baut Open Daylight auf das OSGi-Framework, das bei der Modularisierung hilft und Komponenten zur Laufzeit (un)installierbar macht.

Verschiedene Unternehmen arbeiten bei Open Daylight mit, neben Red Hat und Cisco auch Citrix, NEC, IBM, Juniper und Microsoft. Die erste Release mit dem Codenamen Hydrogen soll es im Dezember 2013 geben. Derzeit tragen 70 Entwickler zum Projekt bei, weitere sind ausgesprochen erwünscht, betont Chris Wright: Nicht nur Firmen, sondern auch Personen können Mitglied werden. Weitere Informationen sowie Konktaktmöglichkeiten gibt es unter http://www.opendaylight.org.

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Ziad Abdelnour
8 Jahre her

Cloud computing has clearly wreaked havoc on the traditional PC-centric hardware and software model. I think this is just the beginning as I believe the cloud model is likely to disrupt digital networking in a major way. The size of the market: $51 billion. Offsetting the likely declines and commoditization of the hardware, I expect to see the emergence of a new networking software segment, though it is too early to size it given we’re still in the stage of nascent start-up activity.

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