Greenbone Security Appliance scannt Clouds - und bald auch Android

Greenbone Networks, Hersteller der gleichnamigen Appliance für die automatische Schwachstellenanalyse in Unternehmen, hat auf der Messe IT-SA angekündigt, sein Portfolio auch auf Cloud- und mobile Produkte zu erweitern.

Automatisierte Analysen von Servern und PCs sind die Domäne von Greenbone. Der auf dem Nessus-Nachfolger Open VAS basierende grüne 19-Zoll-Einschub hat mittlerweile über 30 000 vollautomatische Checks eingebaut, die Software und Betriebssysteme überprüfen und dem Admin Warnungen ausgeben, wenn in seinem LAN bekannte Sicherheitslücken existieren.

Security Manager 25V

Mit dem Security Manager 25V präsentiert Greenbone jetzt ein Produkt, das bis zu 300 IP-Adressen scannen kann und für den Einsatz “in virtualisierten Umgebungen kleiner Zweigstellen” optimiert ist. Die Appliance führe die Scans in virtuellen oder Cloud-Infrastrukturen durch und erlaube es, im Master-Slave-Betrieb verschiedene Standorte zu versorgen, sagt der Hersteller.

"Virtueller Sensor" : Die Greenbone Security Appliance gibt es jetzt auch für die Cloud.

“Virtueller Sensor” : Die Greenbone Security Appliance gibt es jetzt auch für die Cloud.

Am Stand auf der IT-SA zeigten die Mitarbeiter von Greenbone außerdem eine Android-App, die sich für die Schwachstellenanalyse von mobilen Systemen eigne und dafür einige Smartphone-spezifischen Features (wie etwa offline Scans) eingebaut hat. Das Projekt, so CTO Lukas Grunwald, sei aber noch in Entwicklung, und zunächst einmal mit Datenerhebungen ausgelastet.

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