In den nächsten Wochen findet in den Suse-Niederlassungen weltweit die zehnte Hack Week statt. Das heißt, die Entwickler dürfen an Open-Source-Projekten ihrer Wahl arbeiten.
Die Aktion läuft gestaffelt ab: Vom 3. bis 9. Oktober sind Provo und Taipei an der Reihe, vom 7. bis 11. Oktober Nürnberg und Prag sowie vom 8. bis 12 Oktober Peking. Die Hack Week besitzt eine schicke Website unter https://hackweek.suse.com, auf der die Mitarbeiter unter anderem ihre Projekte vorstellen.
Dazu gehören beispielsweise die Portierung der Virtualisierungsbibliothek Libvirt auf Android und ARM, eine eine Self-Service-Weboberfläche für Opensuses Mirror-Tool Mirrorbrain oder eine neue Redmine-Installation für die hauseigenen Projekte. Am beliebtesten scheint die firmeninterne Auskunft Suse Online Floor zu sein. Die chinesischen Mitarbeiter bauen ihre Internetpräsenz auf. Mancher viel versprechende Vorschlag hat dagegen noch keine Entwickler gefunden, etwa ein Testing- und Debugging-Tool für das Administrationstool Suse Manager oder ein Werkzeug, das Btrfs-Snapshots der Systempartition booten kann.
In den bisherigen Hackweeks seit 2007 haben die Entwickler zu Projekten wie dem Open Suse Build Service oder Suse Studio beigetragen. Auch die Portierung von Yast nach Ruby hat von der Veranstaltung profitiert.




