Qualitätsprobleme von Xmir sorgen dafür, dass Mir unter Ubuntu 13.10 noch nicht standardmäßig zum Einsatz kommt. Ubuntu Touch wird hingegen mit Mir ausgeliefert.
Anders als ursprünglich geplant wird Ubuntu 13.10 standardmäßig nicht auf die Kombination Mir, Xmir und Unity 7 setzen. Das kündigte Oliver Ries, Head of Engineering Product Strategy bei Canonical, heute auf Ubuntus Entwickler-Mailingliste an. Zwar habe man mit Mir enorme Fortschritte erzielt und lasse sich Xmir auch über das Archiv installieren, doch müsste man noch ausstehende Qualitätsprobleme lösen, bevor man es standardmäßig aktivieren könne.
Vor allem Xmir, das zwischen dem X-Window-System und Mir vermitteln soll, bereite noch Probleme. Das ist insbesondere deshalb ein Rückschlag für Ubuntu, weil die nächste LTS-Version Mir als Standard mitbringen soll. Nun aber schrumpft die Nutzerbasis, um die neue Technologie ausführlich zu testen. Eine FAQ listet nochmal alle Fragen zum Einsatz von Mir und Xmir auf.
Auf den Ubuntu-Touch-Images, so Ries, würde Mir hingegen problemlos laufen und mit Unity 8 zusammenspielen. Zugleich rede man weiterhin mit den proprietären GPU-Herstellern, um den Support für Mir sicherzustellen. Es gebe Fortschritte, schreibt Ries, aber die Gespräche unterliegen einem NDA (Non-Disclosure Agreement).




