Das Open-Data-Portal der Schweizer Bundesverwaltung hat seinen sechsmonatigen Pilotbetrieb begonnen. Gleichzeitig tagt in Genf die Open Knowledge Conference.
Unter http://opendata.admin.ch stehen Daten von Bundesarchiv, Nationalbibliothek und zahlreichen Schweizer Bundesbehörden zum Abruf sowie zur Nutzung zur Verfügung. Dabei kommen freie Lizenzen zum Einsatz, vieles steht unter Creative Commons CCZero. Die Formate sind allerdings noch nicht alle offen, den Löwenanteil der Dateien bilden derzeit Excel-Sheets.
Die parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit begrüßt den Start ausgesprochen, denn seit Jahren setzt sie sich für die Open-Data-Bewegung in der Eidgenossenschaft ein. Die Mitteilung der Gruppe enthält Hintergründe zu weiteren anstehenden Entscheidungen in der Schweiz sowie zu einem Bericht des Schweizerischen Bundesarchivs zu den wirtschaftlichen Auswirkungen von Open Government Data.
Vom 16. bis 18. September tagt derweil in Genf die Open Knowledge Conference (OKCon). Das Programm gibt es unter http://okcon.org, per Live-Blog und Videostream kann man Einblick in die Veranstaltung nehmen.



