Firefox 23 schützt seine Nutzer vor Man-in-the-Middle-Attacken und dem Abhören von HTTPS-Verbindungen.
Mixed Content Blocking nennt sich eine der neuen Errungenschaften von Firefox 23. Gemischte Inhalte sind zum Beispiel HTTP-Elemente auf HTTPS-Seiten, die Firefox nun automatisch blockt, wenn es sich um aktive Inhalte, wie etwa Skripte, handelt. Passive Inhalte wie Bilder lässt Firefox weiterhin durch. Ein Schild-Icon in der URL-Leiste zeigt jeweils an, ob Firefox Inhalte blockiert. Hier findet man auch die Möglichkeit, Blockaden aufzulösen.
Liebhaber von Webseiten im 90er-Jahre-Stil werden hingegen wenig entzückt sein: Die Entwickler haben das Blink-Element (<blink>) entfernt. Es gibt also nun keine blinkenden Botschaften im reinen HTML mehr! Andere Features sollen die Entwickler aber trösten: So gibt es eine Share-Funktion für soziale Netzwerke, eine Längenkontrolle für Eingabefelder, eine globale Browser-Konsole sowie einen visuell ansprechenderen Netzwerk-Monitor, der die Aktivitäten beim Zugriff auf eine Seite anzeigt.
Die Möglichkeit, Javascript über die Einstellungen global zu blockieren, gibt es nicht mehr. Zu viele Seiten funktionieren nicht mehr, wenn unbedarfte User aus Versehen das Häkchen entfernen, zudem eignet sich die Erweiterung Noscript besser für solche Aktionen. Über “about:config” lässt sich die Einstellung nach wie vor setzen. Nicht zuletzt haben die Entwickler das Logo ein wenig überarbeitet: Es zeigt nun weniger Strukturen und mehr Kontraste.






