Lumail ist fertig

Der britische Open-Source-Entwickler Steve Kemp hat Lumail, seinen erweiterbaren Mailclient für die Konsole, in Version 0.11 veröffentlicht.

Damit sei die mit der Skriptsprache Lua erweiterbare Anwendung im Prinzip komplett, schreibt Kemp in seinem Blogeintrag. Er benutze seine selbst gemachte Software bereits für 100 Prozent seiner E-Mail-Korrespondenz, lässt er wissen.

Lumail entsprang der Beobachtung, dass sich Mailclients für die Konsole (mit der Ausnahme von Emacs) nicht mit einer Skriptsprache erweitern lassen. Um möglichst rasch zu einem Ergebnis zu kommen, schrieb der Entwickler einen Client, der weder POP3 noch IMAP beherrscht, sondern mit Maildir-Verzeichnissen arbeitet. Die modale Anwendung zeigt Ordner, deren Inhalt oder eine einzelne Mail an. Lumail stellt Lua-Konstrukte für das Skripting zu Verfügung, auf der Webseite ist Beispielcode zu finden.

Unter http://lumail.org finden sich weitere Informationen. Dort steht auch Lumail 0.11 im Quelltext sowie als Debian-Paket zum Download bereit. Die in C++ geschrieben Software ist unter GPLv2 oder neuer lizenziert.

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