Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
Cisco Content Security Management Appliance
Cisco Email Security Management Appliance
Betroffene Plattformen:
Cisco IronPort AsyncOS Software
Mehrere Schwachstellen in der Cisco Content und Email Security Management
Appliances ermöglichen einem entfernten Angreifer einen
Denial-of-Service-Angriff durchzuführen oder schlimmstenfalls die volle
Kontrolle über das System zu übernehmen.
Software Upgrade:
Der Hersteller stellt Updates zur Behebung der Schwachstelle bereit.
http://tools.cisco.com/security/center/publicationListing
CVE-2013-3386: Schwachstelle in der Cisco Content und Email Security
Management Appliances
In der IronPort-Spam-Quarantine-Funktion im Web Framework der Cisco Content
und Email Security Management Appliances werden hohe Raten an
TCP-Verbindungsanfragen nicht fehlerfrei verarbeitet. Einem entfernten,
nicht authentifizierten Angreifer ermöglicht dies durch das Senden einer
Reihe von TCP-Verbindungsanfragen an die ISQ-Service-Ports TCP/82 oder
TCP/83 einen Denial-of-Service-Angriff durchzuführen. Voraussetzung dafür
ist jeweils, dass der Three-Way-TCP-Handshake beendet wird und IP in der
Version 4 verwendet wird.
CVE-2013-3384: Schwachstelle in der Cisco Content, Web und Email Security
Management Appliances
Im Webframework der Cisco Content, Web und Email Security Management
Appliances werden Benutzereingaben nicht fehlerfrei gefiltert. Dies
ermöglicht einem authentifizierten, entfernten, unprivilegierten Angreifer
durch das Aufrufen einer bestimmten URL auf Port 80/TCP oder 443/TCP die
Kontrolle über das System zu übernehmen. Voraussetzung ist die Verwendung
von IPv4.
CVE-2013-3385: Schwachstelle in der Cisco Content, Web und Email Security
Management Appliances
In der grafischen Benutzeroberfläche der Web Frameworks in der Cisco
Content, Web und Email Security Management Appliances werden HTTP- und
HTTPS-Verbindungen nicht fehlerfrei verwaltet, verarbeitet und terminiert.
Einem entfernten, nicht authentifizierten Angreifer ermöglicht dies durch
das Senden einer Reihe von HTTP- oder HTTPS-Anfragen an Port 80/TCP oder
Port 443/TCP einen Denial-of-Service-Angriff durchzuführen. Voraussetzung
dafür ist jeweils, dass der Three-Way-TCP-Handshake beendet wird und IP in
der Version 4 verwendet wird.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2013-1216/
Das Hersteller Advisory:
http://tools.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-20130626-sma
http://tools.cisco.com/security/center/content/CiscoSecurityAdvisory/cisco-sa-20130626-esa
Schwachstelle CVE-2013-3384:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2013-3384
Schwachstelle CVE-2013-3386:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2013-3386
Schwachstelle CVE-2013-3385:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2013-3385
(c) DFN-CERT Services GmbH
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