Im April 2013 durften die Suse-Mitarbeiter im Rahmen der neunten Hackweek experimentieren. Nun ist die automatisierte Portierung des Systemtools Yast nach Ruby als bestes Projekt der Aktion ausgezeichnet worden.
Suse zentrales Konfigurations- und Administrationstool sowie dessen Module sind bisher in der hauseigenen Yast Programming Language (YCP) geschrieben. Das Unternehmen hat sich nun entschieden, für diesen Zweck auf die verbreitete Skriptsprache Ruby umzusteigen. Mit Hilfe eines so genannten Transpilers übersetzen die Entwickler David Majda, Josef Reidinger und Kollegen den YCP-Quelltext derzeit nach Ruby.
Den ersten Erfolg gab es bereits im Januar mit dem Sysconfig-Modul, im Laufe der Hackweek hat das Team des “Kill YCP”-Projekts rund 60 Prozent der über 150 existierenden Yast-Module umgewandelt. In Open Suse 13.1 und Suse Enterprise Linux 12 soll Yast bereits vollständig in Ruby implementiert sein. Die entwickelten Tools stehen unter MIT-Lizenz als Open Source zur Verfügung.
Weitere ausgezeichnete Projekte wie Open Suse auf ARM, eine Ceph-Appliance oder ein Leichtgewichts-Desktop mit KDE-Technologie finden sich auf der Hackweek-Seite.




