Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
Paket dnsmasq
Betroffene Plattformen:
Red Hat Enterprise Linux Desktop (v. 6) – i386, x86_64
Red Hat Enterprise Linux Desktop Optional (v. 6) – i386, x86_64
Red Hat Enterprise Linux HPC Node (v. 6) – x86_64
Red Hat Enterprise Linux HPC Node Optional (v. 6) – x86_64
Red Hat Enterprise Linux Server (v. 6) – i386, ppc64, s390x, x86_64
Red Hat Enterprise Linux Server Optional (v. 6) – i386, ppc64, s390x,
x86_64
Red Hat Enterprise Linux Workstation (v. 6) – i386, x86_64
Red Hat Enterprise Linux Workstation Optional (v. 6) – i386, x86_64
Eine Schwachstelle in DNSMasq ermöglicht einem entfernten Angreifer ‘DNS
Amplification Attacks’ durchzuführen.
Software Upgrade:
Der Hersteller stellt Updates zur Behebung der Schwachstelle bereit.
CVE-2012-3411: Schwachstelle in DNSMasq
Falls DNSMasq unter der Virtualisierungs-API ‘libvirt’ läuft und diese einen
Bereich öffentlicher IP-Adressen an die Guest-Domains zur Verfügung stellt,
werden in DNSMasq Pakete an unzulässige Schnittstellen nicht verworfen, so
wie in der Konfiguration und mittels der Option ‘–bind-interface option’
spezifiziert wurde. Dies ermöglicht einem entfernten Angreifer ‘DNS
Amplification Attacks’ durchzuführen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2013-0343/
Das Hersteller Advisory:
https://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2013-0277.html
Schwachstelle CVE-2012-3411:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2012-3411
(c) DFN-CERT Services GmbH
Die nicht kommerzielle Weiterverbreitung ist mit Hinweis auf den
Copyrightinhaber erlaubt.