VLC-Player: Buffer Overflow lässt entfernte Angreifer Befehle ausführen

Eine Sicherheitslücke im Videoplayer VLC hat zur Folge, dass ein entfernter Angreifer Befehle mit den Rechten des Anwenders ausführen kann. Eine Attacke ist mit Hilfe speziell präparierter Mediendateien, etwa Videos, möglich. Einen Beispiel-Exploit für Windows-Systeme hat Kaveh Ghaemmaghami (coolkaveh), der Entdecker der Schwachstelle, bereits veröffentlicht.

Der verantwortliche Programmierfehler befindet sich in den Routinen des HTML-Untertitel-Parsers in der Quelltextdatei “modules/codec/subsdec.c”. VLC-Anwender sollten umgehend updaten und insbesondere keine Multimediadateien aus unbekannten Quellen öffnen.

Betroffen sind alle Betriebssysteme, die eine VLC-Version älter als 2.0.4 installiert haben. Die neue Version 2.0.5 korrigiert die Schwachstelle und ist nicht mehr anfällig für den Angriff.

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