Der Terminal-Multiplexer Tmux ist in Version 1.7 mit Bugfixes und neuen Optionen erhältlich.
Die neue Release kommt mit Zeilenumbrüchen per “\” in ihren Konfigurationsdateien zurecht. Eine neue Option namens “status-position” erlaubt es, die Statuszeile wahlweise am oberen oder unteren Bildschirmrand zu platzieren. Daneben gibt es definierte Methoden, um den Standardpfad für das Home-Verzeichnis, das Startverzeichnis auf einem Server sowie das aktuelle Arbeitsverzeichnis zu setzen.
Die Option “renumber-windows” nummeriert die Fenster neu, wenn eines geschlossen wurde. Mit “move-pane” gibt es neues Kommando zum Bewegen eines Unterfensters, und “find-window” kennt nun Optionen, um ein neues Fenster nach dessen Inhalt, Name oder Titel zu suchen. Zahlreiche weitere Details listet das Changelog auf.
Tmux erlaubt es wie GNU Screen, sich mit unterschiedlichen Terminal-Sitzungen zu verbinden, bietet aber noch viele zusätzliche Funktionen, insbesondere die Aufteilung in Unterfenster. Die Software steht unter BSD-Lizenz und ist Teil von OpenBSD. Daneben läuft Tmux unter Linux und anderen Unix-Derivaten. Weitere Informationen sowie Version 1.7 im Quelltext gibt es auf der Tmux-Projektseite.



