Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
Paket bind
Betroffene Plattformen:
Fedora 17
Schwachstellen in ISC BIND ermöglichen einem entfernten Angreifer den Dienst
zum Absturz zu bringen.
Software Upgrade:
Der Hersteller stellt Updates zur Behebung der Schwachstelle bereit.
http://dl.fedoraproject.org/pub/fedora/linux/updates/
CVE-2012-3868: Schwachstelle in ISC BIND
In der Version 9.9.x vor 9.9.1-P2 ist es bei der Verwaltung der
ns_client-Struktur durch eine Race-Condition möglich, dass Speicher nicht
korrekt freigegeben wird. Einem entfernten Angreifer ist es damit möglich,
einen Denial-of-Service-Angriff durchzuführen, indem er wiederholt viele
TCP-Anfragen an den Dienst stellt, was dazu führt, dass der gesamte Speicher
aufgebraucht wird.
CVE-2012-3817: Schwachstelle in ISC BIND
ISC BIND enthält in den Versionen 9.4.x, 9.5.x, 9.6.x und 9.7.x vor Version
9.7.6-P2, Version 9.8.x vor 9.8.3-P2, Version 9.9.x vor 9.9.1-P2, sowie
Version 9.6-ESV vor 9.6-ESV-R7-P2 eine Schwachstelle, wenn die
DNSSEC-Validierung aktiv ist. Der Cache für fehlgeschlagene Anfragen wird
nicht korrekt initialisiert. Diesen Umstand kann ein entfernter Angreifer
ausnutzen, um mit vielen gesendeten Anfragen den Dienst zum Absturz zu
bringen (Denial-of-Service).
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2012-1543/
Das Hersteller Advisory:
http://lists.fedoraproject.org/pipermail/package-announce/2012-August/084813.html
Schwachstelle CVE-2012-3817:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2012-3817
Schwachstelle CVE-2012-3868:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2012-3868
(c) DFN-CERT Services GmbH
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