Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
Paket raptor2
Betroffene Plattformen:
Fedora 16
Eine Schwachstelle in Raptor erlaubt einem entfernten Angreifer Zugriff auf
vertrauliche Daten oder schlimmstenfalls beliebigen Code zur Ausführung zu
bringen.
Raptor ist eine freie C-Bibliothek die Parser und “Serialisierer” enthält,
die verwendet werden können, um RDF (Resource Description Framework)-Syntax
zu verarbeiten und zu erzeugen.
Software Upgrade:
Der Hersteller stellt Updates zur Behebung der Schwachstelle bereit.
http://dl.fedoraproject.org/pub/fedora/linux/updates/
CVE-2012-0037: Schwachstelle in Raptor
In Raptor, einer Bibliothek zum Verarbeiten von RDF-Dateien (Ressource
Description Framework) wurde eine XML External Entity (XXE)-Schwachstelle
gefunden. Diese ermöglicht einem entfernten Angreifer durch ein speziell
präpariertes Dokument (RDF-Datei), dass vertrauliche Daten vom Dateisystem
in das Dokument eingefügt werden, falls er einen Nutzer davon überzeugt, die
RDF-Datei zu öffnen. Schlimmstenfalls ist es dem Angreifer auch möglich,
beliebigen Code mit den Rechten der Anwendung auszuführen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2012-0696/
Das Hersteller Advisory:
http://lists.fedoraproject.org/pipermail/package-announce/2012-April/078242.html
Schwachstelle CVE-2012-0037:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2012-0037
(c) DFN-CERT Services GmbH
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