Eine Sicherheitslücke in der Imagemagick-Bibliothek hat zur Folge, dass ein entfernter Angreifer Denial-of-Service-Attacken durchführen kann.
Verantwortlich für diese Schwachstelle sind zwei verschiedene Programmierfehler, die beim Verarbeiten von Bilddateien auftreten.
Der erste Fehler (CVE-2012-0247) tritt beim Verarbeiten von falschen Offset- und Count-Werten im Tag “ResolutionUnit” (“EXIF IFD0”) auf. Dadurch kann ein Angreifer genau zwei Bytes an eine ungültige Programmadresse kopieren.
Der zweite Fehler (CVE-2012-0248) tritt auf, wenn eine Bilddatei mit speziell präpariertem IFD verarbeitet werden soll. Dies kann ebenfalls für eine Denial-of-Service-Attacke ausgenutzt werden.
Ein Patch zum Schließen beider Schwachstellen findet sich hier.
Betroffen sind die Versionen vor 6.7.5-1.

