Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie die folgende Sicherheitsmeldung.
Betroffene Software:
Paket thunderbird
Betroffene Plattformen:
Red Hat Enterprise Linux Desktop Version 6 – i386, x86_64
Red Hat Enterprise Linux Server Optional Version 6 – i386, ppc64, s390x,
x86_64
Red Hat Enterprise Linux Workstation Version 6 – i386, x86_64
Mehrere Schwachstellen in der Mozilla Browser Engine ermöglichen es einem
entfernten Angreifer beliebigen Code mit den Rechten des Benutzers
auszufÃŒhren.
Thunderbird verwendet die Mozilla Browser Engine.
Software Upgrade:
Der Hersteller stellt Updates zur Behebung der Schwachstelle bereit.
CVE-2011-3659: “Use-After-Free” Schwachstelle in der Mozilla Browser Engine
Mozilla Firefox, Thunderbird und SeaMonkey enthalten eine “Use-After-Free”
Schwachstelle beim Entfernen von nsDOMAttribute-Knoten. Unter bestimmten
UmstÀnden ermöglicht diese einem entfernten Angreifer die Anwendung zum
Absturz zu bringen oder schlimmstenfalls beliebigen Code mit den Rechten der
Anwendung zur AusfÃŒhrung zu bringen.
CVE-2012-0442: Schwachstelle in der Mozilla Browser Engine
Mozilla Firefox, Thunderbird und SeaMonkey enthalten mehrere nicht nÀhre
spezifizierte Schwachstellen in der Verarbeitung von Webinhalten die nicht
standard-konform sind. Diese ermöglichen einem entfernten Angreifer die
Anwendung zum Absturz zu bringen oder schlimmstenfalls beliebigen Code mit
den Rechten der Anwendung zur AusfÃŒhrung zu bringen.
CVE-2012-0449: Schwachstellen in der Mozilla Browser Engine
Mozilla Firefox und Thunderbird enthalten eine Schwachstelle in der
Verarbeitung von SVG-Bilddateien (Scalable Vector Graphics), welche
“eXtensible Style Sheet Language Transformations” (XSLT) enthalten. Dies
ermöglicht einem entfernten Angreifer mittels einer Webseite mit einer
prÀpariertem SVG-Bilddatei die Anwendung zum Absturz zu bringen oder
schlimmstenfalls beliebigen Code mit den Rechten der Anwendung zur
AusfÃŒhrung zu bringen.
CVE-2011-3670: Schwachstelle in der Mozilla Browser Engine
Die “Same-Origin-Policy” in Mozilla Firefox, Thunderbird und SeaMonkey
unterscheidet nicht zwischen der nach RFC 3513 ungÃŒltigen IPv6 Darstellung
fÃŒr Hostnamen (http://IPv6-Hostname) und der gÃŒltigen Darstellung
(http://[IPv6-Hostname]). Dies ermöglicht einem entfernten Angreifer mittels
eines Skriptes Zugriff auf sensitive Information wie interne Hostnamen,
Client-IP-Adressen, E-Mail-Adressen oder httpOnly-Cookies zu erlangen.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Portal unter:
https://portal.cert.dfn.de/adv/DFN-CERT-2012-0181/
Das Hersteller Advisory:
https://rhn.redhat.com/errata/RHSA-2012-0080.html
Schwachstelle CVE-2011-3659:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2011-3659
Schwachstelle CVE-2011-3670:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2011-3670
Schwachstelle CVE-2012-0442:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2012-0442
Schwachstelle CVE-2012-0449:
http://cve.mitre.org/cgi-bin/cvename.cgi?name=CVE-2012-0449
(c) DFN-CERT Services GmbH
Die nicht kommerzielle Weiterverbreitung ist mit Hinweis auf den
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