Die frühe Testversion von Opera 12 gibt Ausblick auf die geplante vollständige Hardwarebeschleunigung über WebGL im Browser.
Opera-Entwickler Huib Kleinhout sieht die Kombination von WebGL mit ECMA-Script-Features als ideale Basis für die Bewältigung von leistungshungrigen Browser-Anwendungen wie Spielen. Die Umsetzung der WebGL-Beschleunigung bezeichnet Kleinhout in seinem Blogbeitrag als Meilenstein. Das von Opera auf HTML 5 portierte Spiel Emberwind soll für den Leistungszuwachs – trotz einiger Unzulänglichkeiten der Alpha – bereits Zeugnis ablegen.
Die Verlagerung der Darstellung des kompletten Userinterfaces in den Grafikchip entlaste die CPU und beschleunige das Rendern. Sollten veraltete Treiber oder ebensolche Grafikkarten die Beschleunigung verweigern, fällt die Renderingarbeit auf die laut Kleinhout ebenfalls stark optimierte Software-Rendering-Engine Vega zurück.
Soweit der Ausblick auf Opera 12, derzeit stecke man im Testbetrieb, es könne also durchaus sein, dass die Hardwarebeschleunigung, die derzeit auch noch auf ein OpenGL-Backend setze, in einen abgestürzten Rechner münde. Den Download der Alpha für die verschiedenen Betriebssysteme gibt es bei Opera.



