
Mittels Initctl2dot und Graphviz lassen sich die Abhängigkeiten zwischen Upstart-Jobs visualisieren.
Die Upstart-Version in der kommenden Ubuntu-Release 11.04 (Natty Narwhal) bringt neue Tools mit, mit denen der Administrator Abhängigkeiten beim Systemstart analysieren und visualisieren kann.
Das hat der Canonical-Entwickler James Hunt im Upstart-Blog bekanntgegeben. Das mit dem alternativen Init-System mitgelieferte Kommando “initctl” gibt die Abhängigkeiten der aktuellen Upstart-Konfiguration im Textformat aus. Dabei listet das Tool auf, welche Signale ein Job aussendet (“emits”) sowie welche Start- und Stop-Voraussetzungen er besitzt (“start on”, “stop on”).
Mit dem zusätzlichen Programm “initctl2dot” lassen sich die erzeugten Textdateien in das Dot-Format für das Diagramm-Tool Graphviz übersetzen. Je nach Parametern entstehen dabei übersichtliche bis verwirrend komplexe Graphen.

Mittels Initctl2dot und Graphviz lassen sich die Abhängigkeiten zwischen Upstart-Jobs visualisieren.
Jobs bilden sich als rechteckigen Kästen ab, grüne Linien symbolisieren Signale, und blaue Linien stehen für Start- sowie rote Linien für Stop-Bedingungen. Weitere Details sowie Beispieldateien finden sich in Hunts Blogeintrag.
Ein weiteres Kommando namens “init-checkconf” hilft dem Administrator, die Job-Konfigurationsdateien auf Syntaxfehler zu überprüfen.



