Artikel-Tipp: Die Open Monitoring Distribution

Sieben prominente Nagios-Entwickler brachten letzten Oktober eine angepasste und erweiterte Nagios-Variante heraus: OMD, die Open Monitoring Distribution. Ihr spendierten sie Installationspakete und zahlreiche Addons. Im Linux-Magazin 02/2011 hinterließ OMD bei Markus Feilner einen guten Eindruck.

Nagios und seine jüngeren Ableger wie Icinga sind in der Welt der IT-Überwachung das Maß aller Dinge. Für den Platzhirsch gibt es eine schier unendliche Anzahl Plugins und Erweiterungen, GUIs und Tools, deren Auswahl und Aktivierung den Admin bei der Installation bisweilen viel Zeit kosten.

Anspruchsvolle Anwender mit Bedarf für modernere Plugins, die noch nicht in den Linux-Distributionen oder den vorkompilierten Nagios-Paketen enthalten waren, blieb bisher sogar nur der langwierige Weg über den Quelltext. Ähnlich wie das im letzten Heft vorgestellte Open IT Cockpit will seit wenigen Monaten die Open Monitoring Distribution die Bedürfnisse von Neueinsteigern und fortgeschrittenen Nutzern bedienen, indem sie topaktuelle Features mit einer einfachen Installation kombiniert, Dafür stellen prominente Nagios-Entwickler Software und Konfigurationen zusammen und pflegen die Pakete.

Hinter dem Kürzel OMD verbirgt sich eine vorkonfigurierte Nagios-Installation mit Addons.

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