“Da steckt man nicht drin” lautet oft die Ausrede, wenn zum Beispiel Java-Applikationen beim Monitoring als Blackbox behandelt werden. Aber das ist falsch: Gerade Java macht es mit seinem Standard JMX besonders einfach, laufenden Applikationen über die Schulter zu schauen.
Füllen sich die Puffer bedrohllich schnell und drohen überzulaufen? Kommt die Applikation beim Rechnen noch nach? Wird Speicherbedarf in der nächsten Stunde das physische Limit erreichen? Wenn es um Java-Applikationen geht kann man das alles wissen und muss nicht einmal besonders viel dafür tun. Denn mit den Java Management Extensions (JMX) verfügt die Sprache bereits über einen Standard, mit dem sich leicht und problemlos wichtige Perfortmancedaten im laufenden Betrieb abfragen lassen und der außerdem Benachrichtigungen und Konfigurationsänderungen on the fly erlaubt. Auch Interna der virtuellen Maschine (JVM) und des Betriebssystems lassen sich auf diese Weise ermitteln. Mitgelieferte Tools stellen die Ergebnisse sogar grafisch dar und für größere Umgebungen ist die Einbindung in ein rechenzentrumsweites Monitoring etwa mit Nagios auch kein großes Problem.
Was braucht man mehr? Etwas Know-how und genau das vermittelt dieser Beitrag anhand von Beispielen und detaillierten Erläuterungen. Wer dabei auf den Geschmack gekommen ist und zukünftig keinen neuen Beitrag und kein neues Feature der Linux Technical Review mehr verpassen will, der abonniert am besten diesen wöchentlich erschienenden, unverbindlichen und völlig kostenfreien Newsletter.
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