LTR Update: Neue PostgreSQL-Replikation selber testen

Mit dem ersten integrierten Replikationsmechanismus seiner Versionsgeschichte ging erst vorgestern das brandneue PostgreSQL 9.0 an den Start. Die Linux Technical Review stellt unmittelbar darauf das lang erwartete Feature en Detail vor und beschreibt Schritt für Schritt die Konfiguration.

Replikation war lange ein Schwachpunkt von PostgreSQL. Im Unterschied etwa zum Konkurrenten MySQL gab es keine integrierte Lösung, weil die Entwickler meinten, das sei keine Kernaufgabe der Datenbank. So musste der Admin auf externe Tools wie Slony oder PGPool-II zurückgreifen, die aber oft nicht leicht einzurichten und zudem wartungsintensiv waren. Weil aber die Anwender das fehlende Hochverfügbarkeits-Feature beständig weit oben auf ihrer Wunschliste platzierten, ließen sich die Verfechter der reinen Lehre schließlich doch umstimmen und bescherten der beliebten freien Datenbank jetzt eine integrierte, asynchrone Replikation. Mit der eben erschienenen neuen Version PostgreSQL 9.0 kann diese Lösung jetzt erstmals eingesetzt werden.
Damit die ersten Gehversuche nicht zu schwer fallen, beschreibt dieser exklusive Artikel der Linux Technical Review sehr detailliert die zum Verständnis unverzichtbaren Hintergründe, dazu jeden Schritt der Installation und Konfiguration. Der Admin ist damit unmittelbar in der Lage, eine Master-Slave-Replikation mit PostgresSQL 9.0 aufzusetzen und zu betreiben sowie die wichtigsten Konfigurationsparameter optimal seinen Bedürfnissen anzupassen.
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