Debian: Freeze für Squeeze

Die Release-Manager des Debian-Projekts haben den Entwicklungsstand der kommenden Version Squeeze eingefroren. Änderungen an den Softwarepaketen sind jetzt nur noch unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Das hat Release-Manager Neil McGovern in einer Mail an die Debian-Entwicklerliste mitgeteilt. Zeitgleich übermittelte sein Amtskollege Adam D. Barratt die Nachricht den Besuchern der Debian-Konferenz Debconf, die derzeit in New York tagt.

Debian-Entwickler, die nun noch Änderungen an der von ihnen betreuten Software vornehmen möchten, laden die aktualisierten Pakete in das Unstable-Repository hoch. Dann kontaktieren sie das Release-Team, das Pakete in den Testing-Zweig überführen kann, der zur nächsten stabilen Debian-Version heranreift. Das gilt allerdings nur für das Beheben kritischer Bugs, bereits vorher vereinbarte Reparaturen, Übersetzungen sowie für Änderungen, die für das Erreichen der übergeordneten Release-Ziele erforderlich sind. Die Release-Manager bitten die Entwickler, selbst diese Maßstäbe anzulegen und keine aussichtslosen Gesuche einzureichen.

In seiner E-Mail an die Debian-Entwickler sucht Neil McGovern außerdem weitere (ehrenamtliche) Mitarbeiter für das Release-Team.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben