Dedicated SSD-Server bei Strato

Der jüngst von der deutschen Telekom übernommene Provider Strato startet zum heutigen 1. Juli mit dedizierten SSD-Servern.

Auf Basis eines Quad-Core-Opteron, acht GByte Speicher und der Solid State Disk (SSD) X-25M mit 160 GByte von Intel kostet das Serverangebot mit Linux 79 Euro, für Windows-Server sind 99 Euro fällig. Ubuntu 10.04 LTS, Opensuse 11.2, Debian 5.0 und CentOS 5 heißen die Linux-Alternativen. Windows ist als Server 2008 R2 zu haben.

Die SSDs bieten TRIM-Support. Als Vorteil der SSD-Server verspricht Strato bessere Performance, ein Strato-Sprecher nennt als Beispiel Datenbankanwendungen. Zudem gelten die SSDs als stromsparender gegenüber herkömmlichen Festplatten. Der Energiebilanz komme neben der geringeren Leistungsaufnahme der SSD selbst durch geringere Abwärme auch eine günstigerer Wert bei der Klimatisierung des Rechenzentrums zugute, so der Sprecher.

Für das Angebot Dedicated Server SSDplus ist kein Raid1 vorgesehen. Die enthaltenen 160 GByte FTP-Backup dürftem manchem Benutzer zu wenig Datensicherheit bieten, weshalb der Anbieter gerne ein so genanntes Prostorage-Paket hinzulegen würde. Die als I-SCSI-SAN ausgelegte Speicherlösung gibt es für SSD-Kunden probehalber drei Monate als 10-GByte-Paket ohne Zusatzkosten. Anschließend werden 25 Euro fällig. SSDPlus hat selbst eine Vertragslaufzeit von sechs Monaten. Es sind beim dedizierten SSD-Angebot die üblichen Ingredenzien wie zwei IP-Adressen, unbegrenzte Postfächer und auch die Verwaltungstools Remote Console sowie Monitoring Services enthalten.

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