Kein Songbird mehr für Linux

Songbird sieht sich als iTunes-Ersatz und baut auf Firefox als Grundgerüst auf. Damit hat das Projekt auch Erfolg, allerdings nicht unter Linux.

Das Team hinter dem Musikverwaltungsprogramm Songbird hat sich entschlossen, den Linux-Support einzustellen. Grund für den etwas abrupten Wechsel des Open-Source-Projekts: Songbird erfreut in erster Linie Windows-Nutzer, die Linux-Version hinkte der Entwicklung deshalb immer schon etwas hinterher. Zudem bringt die nächste Version Video-Unterstützung. Hier hat man sich stark auf die Windows-Version konzentriert. Aktuell nutzen laut dem Announcement des Songbird-Teams knapp 80 Prozent den Player mit Windows, Linux und Mac OS stehen bei je 10 Prozent.

Das Projekt möchte sich deshalb in Zukunft auf die zwei Betriebssysteme Windows und Mac OS konzentrieren. Dank einer entsprechenden Vereinbarung mit Philipps kommt die Software zudem -in dieser Variante bei den MP3-Playern der Familie Go-Gear als Standard-Musikprogramm zum Einsatz. Ganz abgeschrieben hat man den Linux-Support allerdings noch nicht: es soll weiterhin nächtliche Builds geben und auch Releases für die Paketierung. Allerdings bringen diese keinen identischen Funktionsumfang mit.

Update: Wie ein Leser in den Kommentaren zur News mitteilt, will sich unter dem Namen Nightingale ein neues Projekt um die Linux-Ausgabe kümmern. Nightingale-Initiator Antoine Turmel.zählt sich zu den langjährigen Begleitern von Songbird.

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