15 Projekte aus dem Open-Source-Bereich bekommen bei der Cebit Gelegenheit sich zu präsentieren, so auch Nexenta
Kurz und knackig: Beschreibt das Projekt in zwei Sätzen:
Nexenta kombiniert den Open-Solaris-Kernel mit der Debian Nutzererfahrung und bietet so einen vielseitige und leistungsfähige ZFS-basierte Serverplattform.
Seit wann besteht das Projekt?
Seit 2005, als die iSCSI-Entwickler des Linux-Kernels erfahren haben, dass Sun ZFS als Open Source veröffentlicht.
Wie viele aktive Mitglieder hat das Projekt?
Es gibt 10 aktive Entwickler. Außerdem existiert eine sehr große Nutzerbasis – wir zählen mehr als eine Million Downloads allein von unserer Website.
Wie ist das Projekt entstanden?
Wir wollten dem Linux-Publikum die innovativen Features von Opensolaris bieten.
Warum soll der Cebit-Besucher an Euren Stand kommen?
Um sich davon zu überzeugen, dass Nexenta die beste Serverplattform der Welt ist.
Für wen macht Ihr Eure Software?
Nexenta zielt auf Server und dabei speziell auf den Storage-Markt. Nexenta Systems, die Firmenmmutter, baut die Storageappliance
Nexentastor auf Basis von Nexenta und verkauft sie zusammen mit kommerziellem Support.
Wo sind aktuell die größten Schwierigkeiten?
Als nächstes Herausforderung steht der Port für die jüngste Ubuntu-Release an. Nexenta hängt sich an die Ubuntu LTS Releases und portiert alle Pakete in den Opensolaris-Kernel.
Wenn das Geld für einen festangestellten Entwickler da wäre, welche Nuss sollte er knacken?
Er sollte die Probleme beim Portieren der Ubuntu-Pakete für Nexenta angehen. Wir haben zwar einen leistungsfähigen Auto-Builder aufgesetzt, dennoch bräuchten wir ein autmatoisiertes Patcching und wir sollten einen Weg zur Zusammenarbeit mit den Upstreams von Ubuntu und Debian finden, um dort unsere Patches hineinzubekommen.
Unter welcher Lizenz steht die Software?
Skripte und Tools der Distribution stehen unter der CDDL, die auch Opensolaris nutzt. Individuelle Pakete im Repository haben eigene Lizenzen.
Internetadresse: http://www.nexenta.org


