AMD hat mit dem ATI Stream Software Development Kit Entwicklerwerkzeuge vorgestellt, mit denen sich Anwendungen in der Open Computing Language (OpenCL) schreiben lassen .
Mittels OpenCL lassen sich die leistungsfähigen Grafikprozessoren zur Beschleunigung von Rechenanwendungen ansprechen, was anbetrachts der Leistungsfähigkeit moderner 3D-Grafikprozessoren reizvoll ist. OpenCL versteht sich aber auch auf CPUs. AMD hat mit seinem Stream SDK eigenen Angaben zufolge die Zertifizierung von Khronos erhalten, der für die Pflege des OpenCL-Standards zuständigen Gremium.
Als unterstützte Betriebssysteme gelten Windows ab XP und auf der Linux-Seite Opensuse 11.0 nebst Ubuntu 9.04 beide jeweils in der 32- und 64-Bit-Version. Hardwareseitig sind die hauseigenen Grafikchips genannt, was sich in diversen Radeon- und Firestorm-Modellen ausdrückt. Informationen und Downloads hat AMD auf seine Stream-SDK-Website zusammengetragen.


