Mit einem Preis von 600 US-Dollar gehört der Minirechner Openblocks 600 nicht zu den Billig-PCs. Muss er auch nicht, da es sich um einen Linux-Server handelt .
Mit seinem Aluminiumgehäuse wiegt der rund 8 mal 13 mal 3 Zentimeter große Power-PC-Rechner der japanischen Firma Plat Home gerade mal 240 Gramm. Der Openblocks 600 ist ihr neuestes Modell der eingebetteten Linux-Server für den Industrie- und Heimbereich. Er verfügt über eine 600 MHz schnelle Power-PC-CPU (AMCC PowerPC 405EX), 1 GByte RAM und ein 128 MByte großes Flash-ROM.
Über einen internen Compact-Flash-Slot lässt sich die Festplattenkapazität erweitern. Neben zwei externen und einem internen USB-2.0-Anschluss verfügt der Mini-Server über zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen und zwei serielle Schnittstellen. Für den Industrieeinsatz spricht, dass er Temperaturen von 0 bis 55 Grad Celsius verträgt und auch unter Last nicht mehr als 8 Watt verbraucht.
Vorinstalliert ist eine Linux-Distribution von Plat Home (SSD/Linux). Laut Datenblatt ist der Rechner aber kompatibel mit Debian, Ubuntu oder Fedora. Ob der Openblocks 600 nach Europa kommt, steht noch nicht fest. Plat Home nimmt zurzeit Vorbestellungen entgegen.
- Der Mini-Industrierechner arbeitet mit einer Power-PC-CPU, 1 GByte RAM und 128 MByte Flash-Speicher.
- Der kleine Lüfterlose verträgt Temperaturen bis zu 55 Grad, bei Betrieb des Gigabit-Ethernets bis zu 50 Grad Celsius.
- Zwei Gigabit-Ethernet-Schnittstellen bieten viel Spielraum für Serverdienste.







