Die neue Version des Dokumenten-Management-Systems O3spaces Workplace hat unter anderem ein Wiki, Labelling und erweitere Suchfunktionen an Bord. Die Community-Version entbehrt ab Version 3.0 allerdings des Client-Assistenten und des Open-Office-Plugins .
Nach mehreren Jahren Brutzeit wartet die neue Hauptversion des Kollaborationsprogramms mit einigen neuen Funktionen auf (>> Galerie). Neben dem integrierten Wiki und einer neuen Labelling-Funktion, die einzelne Dokumente mit Stich- und Suchworten versehen hilft, ermöglicht zum Beispiel ein neues API externen Programmen den Zugriff. Außerdem soll es jetzt möglich sein, eigene Spacelets zu erstellen. Spacelets sind im O3spaces-Arbeitsbereich Fenster, die im Arbeitsbereich des Benutzers haften und Zugriff auf Teamdokumente, Kommentare und so weiter gewähren. Auch läuft der Client der Kollaborationssuite, der Workplace Assistant, ab dieser Version auf 64-Bit-Maschinen. O3spaces Workplace läuft auf Linux-Systemen, ist aber nicht quelloffen.
Eine weitere Neuigkeit an der 3-er Release ist die abgespeckte Community-Version. O3spaces gibt es in mehreren Versionen, die sich inzwischen in der Benennung geändert haben: Die kostenlose Community Edition (CE) erlaubt einen funktionsbeschränkten Betrieb mit bis zu 10 Benutzern, und obwohl sie in der neuen Version 3.0 nicht als Beta gekennzeichnet ist, rät das Unternehmen O3spaces ausdrücklich von ihrer Verwendung in Produktivumgebungen ab. Für diese sind zwei kostenpflichtige Varianten gedacht, die Express Edition (60 Euro pro Anwender und Jahr) und Enterprise Edition (80 Euro pro Anwender und Jahr), die sich in ihrem Funktionsumfang unterscheiden. Die Community-Version hat nun zwar ebenfalls die Wiki- und Labelling-Funktion abbekommen. Sie bringt jedoch den Workplace-Assistenten und das Open-Office-Plugin nicht mehr mit. Das Dokumentenmanagement erfolgt hier also ausschließlich über den Browser.
Rob Mentink, der Geschäftsführer von O3spaces, begründet die Revision der CE mit “Angleichung an die langfristige Produkt-Strategie”. Die CE repräsentiert demnach den Server- und Browser-Kern von O3spaces, während die Geschäftsversionen mit Zusatzfunktionen und Add-on-Möglichkeiten auf dem Markt sind. “Grundsätzlich sind fast alle Funktionen, die das Office-Plugin und der Assistent mitbringen, auch über den Browser möglich”, also Kommentare, Blockieren und zum Bearbeiten Herunterladen. Die grafische und lokale Integration auch zum Beispiel mit den neuen Konnektoren für Thunderbirdund Zimbra gibt es hingegen nur für die Bezahl-Ausgaben.
Wie O3spaces Workplace, der Assistent und der Office-Integrator funktionieren, zeigt [dieser Online-Artikel]. Als er entstand, waren die beiden Module noch Teil der Community-Version.
- Ein neues Gesicht für O3spaces Workplace.
- … und mit verteilten Rollen (Admin-Benutzer-Gast).
- … ebensowenig wie das Plugin für Open Office, das die Arbeit mit O3spaces aus dem Schreibprogramm heraus ermöglicht.
- Der Workplace-Assistant, ein lokales Java-Applet, ist ab Version 3.0 nicht mehr Teil der frei erhältlichen Community Edition (CE) …
- O3spaces Workplace arbeitet mit verteilten Programmen wie Server, Client und Plug-ins …













