Parallels Desktop 4 für Linux und Windows

Der Virtualisierungsanbieter Parallels bringt die Version 4 seiner gleichnamigen Desktop-Virtualisierung jetzt neu für Windows- und Linux-Betriebssysteme.

Bislang bot das Unternehmen mit Schweizer Hauptsitz seine Desktop-Virtualisierung einzig für Mac-OS-X-Betriebssysteme an, nun ist Parallels Desktop 4 ist die erste Version, die sich auch auf Linux- und Windows-Rechnern nutzen lässt. Damit ist jede beliebige Kombination von Anwendungen aus beiden Welten möglich. Unterstützt werden sowohl 32-Bit- wie 64-Bit-Betriebssysteme, ebenso die Virtualisierungstechnologien der Prozessorhersteller, Intel Vt-X und AMD-V.

Mit der neuen Version verspricht Parallels Desktop 4 gleichzeitig mehr Tempo, denn bis zu acht virtuelle CPUs und acht Gigabyte virtueller Arbeitsspeicher stehen zur Verfügung. Die graphische Oberfläche soll es dem Anwender leicht machen, die virtuellen Maschinen einzurichten, allerdings gibt es diese derzeit nur in Englisch. Auch eine Migrationshilfe bietet die Software in Form des so genannten Parallels Transporter. Hiermit sollen sich physische Windows- und Linux-Installationen in virtuelle Maschinen, kurz: VMs, zum Einsatz auf Parallels Desktop 4 umwandeln lassen. Der Parallels-Chef Serguei Belussov sieht auch auf dem Desktop einen zukunftsträchtigen Markt für Virtualisierung: “Desktop-Virtualisierung ist auf dem besten Weg, in firmenweit eingesetzten Desktop-Installationen zum alltäglichen Werkzeug der PC-Anwender zu werden,” glaubt er, und verspricht mit Parallels barrierefreien Wechsel zwischen den Plattformen.

Parallel Desktop für Linux and Windows 4 gibt es im Onlineshop des Herstellers für 69,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die Workstation-Varianten gibt es bereits seit längerem auch für Linux und Windows.

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