Microsoft stellt Moodle-Plugin unter GPL

Der Softwarekonzern Microsoft hat erneut Code unter GPLv2 veröffentlicht. Dieses Mal ist das Live-Service-Plugin für Moodle an der Reihe .

Wie schon bei der Freigabe der Hyper-V-Treiber vor einigen Tagen bringt Microsoft auch mit dieser GPL-Gabe die eigenen Dienste ins Spiel. Die zum Bau von Websites speziell für Schüler gedachte freie Software Moodle lässt sich mit dem nun veröffentlichten Plugin mit den Live@edu getauften Services verbinden, die E-Mail, Kalender und Instant Messaging beinhalten. Benutzer können dazu dann ihre Windows Live-ID verwenden. Und diese ID dient dem personalisierten Zugang zu den Microsoft-Diensten Live Hotmail, Live Calendar, Windows Live Messenger und nicht zuletzt der neuen Suchmaschine Bing.

Moodle-Erfinder Martin Dougiamas lässt sich dazu bewegen, entgegen den sonstigen Gewohnheiten das neue Moodle-Modul anzukündigen. Und er deutet eine Option an, die eventuell nicht ganz im Sinne Microsofts ist. Da Live das übliche Exchange-Server API verwende, sei damit zu rechnen, dass viele Moodler ihren eigenen Exchange-Server für Mails und Kalender einbinden.

Microsoft hat das Plugin über seine Education Labs verlinkt. Microsoft-Manager L. Michael Golden, Corporate Vice President der Education Products Group bloggt darüber. Außerdem gibt es ein Video zu Software, die auf der derzeit stattfindenden Konferenz OSCON vorgestellt wurde.

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