Spammer machen keinen Urlaub

Dass sich das Spamaufkommen in den Sommermonaten und auch an den Wochenenden teilweise signifikant verringert, hat anscheinend nichts damit zu tun, dass sich die Spamversender auch mal ein paar Tage Urlaub gönnen oder übers Wochenende Muttern besuchen. Das auf Mailsicherheit spezialisierte Unternehmen Eleven will stattdessen festgestellt haben, dass die gekaperten Rechner für den Spamversand vermehrt in Unternehmen stehen. Sind dort Betriebsferien, stehen die Spamschleudern ebenso still wie an den Wochenenden. Was nach geregelten Arbeitszeiten im Spamgewerbe anmutet, hat seinen Grund laut den Experten darin, dass Unternehmensrechner ein begehrtes Gut sind, weil sich damit so genannte reputationsbasierte Spamfilter besser austricksen lassen.

Nach oben