Von Migration bis Open Access: Berlin Open 09

Auf dem Berliner Messegelände findet am 22. und 23. Juni im Vorfeld des Linuxtags die Konferenz Berlin Open 09 statt. Thema ist Open Source über die Softwareentwicklung hinaus: Offenheit und Innovation in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft .

Initiator ist Prof. Dr. jur. Bernd Lutterbeck, in den letzten Jahren Mitherausgeber des Open-Source-Jahrbuchs, der demnächst emeritiert. Statt eines Buchs wird es 2009 jedoch eine Konferenz zum Thema geben. Lutterbeck: “Wir hatten den Eindruck, dass das Format des Open Source Jahrbuchs an seine Grenzen gekommen ist. Wir wollen mit der Konferenz ein Publikum ansprechen, das über den Leserkreis des Jahrbuchs hinausgeht. Die Berlin Open soll die Möglichkeit zum persönlichen Erfahrungsaustausch und zur Kommunikation bieten.”

Zu den Referenten im Vortragsprogramm gehört Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Er gibt seinem Vortrag den Titel “Der multipel vernetzte Mensch – eine neue Sicht auf den Datenschutz”. Ein anderer Schwerpunkt gilt der Offenheit in Wirtschaft und Verwaltung. In diesem Rahmen vergleicht Dr. Leonhard Dobusch vom Institut für Management der Freien Universität Berlin die Linux-Migrationen in Berlin, Frankfurt am Main, München und Wien. Weitere Tracks gelten den Life Sciences Biologie und Medizin, neuen Wegen in der Musik und der Open-Access-Bewegung in der Wissenschaft.

Neben den Vorträgen gibt es Informationsstände diverser Projekte und Unternehmen, außerdem einen Grillabend und Musikvorführungen. Ganz ohne Buch scheint es schließlich doch nicht abzugehen: Ein Tagungsband zur Berlin Open 09 ist bereits samt ISBN-Nummer angekündigt.

Weitere Informationen gibt es auf den Webseiten der Veranstalter. Der Eintrittspreis ist stattlich, umfasst aber zugleich den kompletten Linuxtag und die Messe IT Profits, die ebenfall auf dem Berliner Messegelände stattfinden. Catering und Grillabend ebenfalls inbegriffen, kostet das Ticket an der Tageskasse 220 Euro. Es gibt ein begrenztes Kontingent vergünstigter Karten für Studierende mit geringem Einkommen, weiteres per Mail an “tickets@berlin-open.org”. Ein Gruppenticket ab 5 Besuchern ist ebenfalls im Angebot.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben