Springsource kauft Hyperic

Die Java-Firma Springsource hat das Unternehmen hinter der gleichnamigen Monitoring-Suite Hyperic HQ gekauft.

Finanzielle Details machen die Beteiligten nicht bekannt. Beide Firmen sind in der Bay-Area von San Francisco angesiedelt. Das 2004 gegründete Hyperic steht hinter der gleichnamigen Monitoring-Software. Springsource mit weltweit sieben Niederlassungen existiert seit 2002. Die Firma lebt von Support und Schulung ihrer quelloffenen Java-Produkte.

Zweck der Übernahme ist laut Springsource-Gründer und CEO Rod Johnson, den Lebenszyklus einer Java-Anwendung von Anfang bis Ende abzudecken, also von der Entwicklung bis zur Performance-Kontrolle im Produktivbetrieb. Auch Hyperic-Gründer Javier Soltero betont diesen Aspekt und freut sich außerdem, dass einmal nicht nur “Goliaths” durch Akquisition noch größer werden, sondern dass kleine Firmen sich zusammentun: “Die Teams zweier schnell wachsender, junger Firmen tun sich zusammen, um der Welt eine Alternative zu bieten zu der verschlossenen, altmodischen, schmerzhaften und teuren Software des 20. Jahrhunderts”, jubelt er. Auch der Akquisiteur Springsource spricht sich klar für die Open-Source-Strategie aus: “Wie sind beide Open-Source-Firmen, die Enterprise-Subskriptionen anbieten. Wir glauben, dass das die Zukunft der Softwaregeschäfts ist.”

Das Unternehmen hatte schon vor der Übernahme mit der Hyperic HQ zu tun, die in der Application Management Suite von Springsource steckt. Linux-Magazin Online erklärt in einem Online-Artikel, wie man mit Hyperic HQ Anwendungen überwacht.

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