Opera Turbo für Linux: Browser mit Kompressor

Zuschaltbarer Turbolader an der linken unteren Menüleiste.

Der norwegische Softwarespezialist Opera rühmt sich gerne mit dem schnellsten Browser auf Erden. Jetzt gibt es für eine begrenzte Zeit das neueste, noch unreife Produkt, den Opera Turbo zum Testen.

Der Turbo erreicht seine versprochene Beschleunigung unter anderem mittels Kompression von Bildern, stellt die Website ansonsten aber unverändert dar, anders als die für mobilen Geräte optimierten Ausgaben wie Opera Mini. Weiteres Sparpotenzial bei der Datenübertragung und damit schnelleren Seitenaufbau verspricht das Nachladen von Flash- und auch Ajax-Inhalten auf Benutzerinteraktion.

Der Turbo sitzt auf der Serverseite und wird beim Hersteller als “Opera Web Optimization Proxy” betitelt. Opera verspricht, dass verschlüsselte Inhalte am Proxy vorbei zur direkten Kommunikation mit dem Benutzer geschickt werden. Linux-Benutzer finden bei Opera Pakete (deb, rpm) zum Download, der Turbo ist nicht fehlerfrei und sollte auf keinem Produktivsystem landen.

Zuschaltbarer Turbolader an der linken unteren Menüleiste.

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