Wie Reuters berichtet, überlegen auch chinesische Behörden, den Zugriff auf die Spitzenmodelle des Landes einzuschränken. Zu entsprechenden Gesprächen sollen Konzerne wie Alibaba und Bytedance sowie das Start-up Z.ai eingeladen worden sein.
Das Ziel Pekings soll dabei sein, im Inland entwickelte KI im Land zu halten, und zu unterstreichen, dass China – ebenso wie die USA – hochmoderne künstliche Intelligenz inzwischen als kritisches nationales Gut betrachtet, das einer Regulierung bedarf. Aus diesem Grund soll auch der Diebstahl oder die unberechtigte Weitergabe chinesischer Spitzentechnologie unter die strikten nationalen Sicherheitsgesetze fallen. Außerdem werden neue Zugriffsbeschränkungen diskutiert. Die Maßnahmen sollen voraussichtlich nur kommende, neue Modelle betreffen.
Sollten solche Zugriffsbeschränkungen in Kraft treten, würde das vor allem europäische Nutzer treffen, die selber kaum konkurrenzfähige Modelle haben und gerne die preiswerten chinesischen Modelle als Alternative zu amerikanischen Produkten nutzten.




