Universität Paderborn erweitert Supercomputer „Otus“

Die Universität Paderborn baut ihren Hochleistungsrechner „Otus“ aus. Wie die Hochschule mitteilt, stehen dafür mehr als zwölf Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln zur Verfügung.

Fotos von Thorsten Hennig | www.thorsten-hennig-fotografie.de

Die Universität Paderborn baut ihren Hochleistungsrechner „Otus“ aus. Wie die Hochschule mitteilt, stehen dafür mehr als zwölf Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln zur Verfügung.

Der Ausbau soll die Rechenleistung und Speicherkapazität des 2025 installierten Systems deutlich erhöhen. Davon profitieren vor allem Forschungsbereiche mit hohem Bedarf an Rechenleistung. Dazu zählen unter anderem die Physik und Chemie mit Anwendungen in der Materialforschung und Molekülsimulation sowie Projekte aus den Bereichen Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen. Nach Angaben der Universität kommt die Investition sowohl dem landesweiten Hochleistungsrechnen als auch dem Nationalen Hochleistungsrechnen in Deutschland zugute.

Technisch erweitert die Universität das bestehende System um zusätzliche Rechenknoten auf Basis von Prozessoren des Herstellers Advanced Micro Devices und vergrößert zugleich den Arbeitsspeicher. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Ausbau der Grafikbeschleuniger. Neben zusätzlichen Rechenknoten mit Prozessoren von Advanced Micro Devices und Grafikprozessoren der Hopper-Generation von Nvidia entsteht eine weitere Partition mit neuer Hardware auf Basis von Arm-Prozessoren und Nvidia-B200-Grafikprozessoren. Darüber hinaus erhält das Massenspeichersystem des Herstellers International Business Machines sowohl zusätzliche Kapazität als auch technische Erweiterungen. Den Auftrag für die Erweiterung des von Lenovo stammenden Systems erhielt die pro-com Datensysteme Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Inbetriebnahme der zusätzlichen Komponenten soll Ende 2026 erfolgen.

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