Mit den “Coreutils for Windows” stellt Microsoft ein Set von Kommandozeilenwerkzeugen – dieselben wie unter Linux, MacOS oder WSL – bereit, das nativ unter Windows ausgeführt werden kann.
Die Tools werden als einziges Multi-Call-Binärprogramm ausgeliefert, das jedes Dienstprogramm unter seinem Standardnamen (cat, grep, find und so weiter) offenlegt und dem Nutzer die alltäglichen Werkzeuge bietet, die Entwickler bereits auf anderen Plattformen zum Skripten, Automatisieren und Textverarbeiten verwenden.
Das Ziel ist es, Reibungen beim Wechsel zwischen Linux, macOS, WSL, Containern und Windows zu vermeiden. Die gleichen Befehle, Flags und Pipelines funktionieren nun überall auf die gleiche Weise, sodass bestehende Skripte und Gewohnheiten ohne Übersetzung übernommen werden können.
Technisch fußen die Tools auf der Neuimplementierung der GNU Coreutils in Rust. Die Wahl fiel nicht zufällig auf das Rust-Projekt: Die Sprache spielt seit einigen Jahren eine wachsende Rolle in Microsofts Sicherheits- und Infrastrukturprojekten. Installieren lassen sich die Werkzeuge in einem PowerShell-Terminal mit winget install Microsoft.Coreutils.




Die gleichen Befehle, Flags und Pipelines funktionieren nun überall auf die gleiche Weise, sodass bestehende Skripte und Gewohnheiten ohne Übersetzung übernommen werden können. Das ist doch Quatsch, sobald innerhalb eines Skripts ein Kommando aufgerufen wird welches nicht im Multi-Call-Binärprogramm enthalten ist oder die Pfade nicht die gleichen sind, dann wird logischerweise auch ein Skript nicht korrekt arbeiten. Da die Dateistruktur von Windows und GNU/Linux sich immens unterscheiden und dazu jeder User noch persönliche Präferenzen einpflegen kann die nur auf seinem System existieren ist es inkompatibel. Das solltet gerade ihr vom Linux-Magazin aber wissen. Warum sollte jemand der das Original benutzen… Mehr »