Liebes Linux-Magazin-Team,
bitte beachten Sie die Informationen zu den verfügbaren Sicherheitsupdates
in der folgenden Sicherheitsmeldung.
Historie:
Version 6 (13.04.26):
Für Fedora 42 steht als neues Sicherheitsupdate das Paket
‘chromium-147.0.7727.55-1’ im Status ‘testing’ bereit, um insgesamt 81
Schwachstellen zu beheben. Dieses ersetzt das vorherige Update
FEDORA-2026-2b2e6a12de (Fedora 42, chromium-146.0.7680.177-1.fc42),
welches in den Status ‘obsolete’ versetzt wurde (Referenz hier entfernt)
und adressiert weitere Schwachstellen, die mit der neueren Chromium
Version 147.0.7727.55 behoben wurden (siehe gesondertes Advisory).
Version 5 (07.04.26):
Für openSUSE Leap 16.0 steht ein Sicherheitsupdate für ‘chromium’ bereit,
um 21 Schwachstellen zu beheben.
Für Debian 12 Bookworm (oldstable) steht Version 146.0.7680.177-1~deb12u1
und für Debian 13 Trixie (stable) steht Version 146.0.7680.177-1~deb13u1
von ‘chromium’ bereit, um die 21 Schwachstellen zu beheben.
Und für Fedora 42 steht das Paket ‘chromium-146.0.7680.177-1’ im Status
‘testing’ bereit und für Fedora 43 sowie Fedora EPEL 9, 10.1, 10.2 und
10.3 steht das Paket ‘chromium-146.0.7680.177-1’ im Status ‘stable’
bereit, um die 21 Schwachstellen zu beheben.
Version 4 (07.04.26):
Microsoft stellt die Microsoft Edge Version 146.0.3856.97, basierend auf
der Chromium Version 146.0.7680.177/178, als Sicherheitsupdate bereit und
weist darauf hin, dass ein Exploit für die Schwachstelle CVE-2026-5281
öffentlich bekannt ist.
Version 3 (02.04.26):
Für openSUSE Backports SLE 15 SP6 und 15 SP7 stehen Sicherheitsupdates für
‘chromium’ bereit, um die 21 Schwachstellen zu beheben.
Version 2 (02.04.26):
Die CYBERSECURITY & INFRASTRUCTURE SECURITY AGENCY (CISA) hat die
Schwachstelle CVE-2026-5281 in ihren ‘Known Exploited Vulnerabilities
Catalog’ aufgenommen.
Version 1 (01.04.26):
Neues Advisory
Ein Angreifer kann mehrere Schwachstellen aus der Ferne ausnutzen, um
Informationen auszuspähen, Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen, beliebigen
Programmcode auszuführen und nicht spezifizierte Angriffe durchzuführen.
Für die Ausnutzung der meisten Schwachstellen sind keine Privilegien
erforderlich. Die meisten Schwachstellen erfordern die Interaktion eines
Benutzers.
Zur Behebung der referenzierten Schwachstellen veröffentlicht Google die
Chrome Version 146.0.7680.177 für Linux sowie die Versionen
146.0.7680.177/178 für Windows und macOS. Die neuen Versionen sollen in den
nächsten Tagen bzw. Wochen ausgerollt werden.
Darüber hinaus kündigt Google an, Chrome 146.0.76380.177 für Android
innerhalb der nächsten Tage über Google Play zur Verfügung zu stellen und
weist darauf hin, dass mit dem Release die gleichen Schwachstellen behoben
werden, wie für das hier referenzierte Desktop Release.
Zudem informiert Google darüber, dass Exploits für die Schwachstelle
CVE-2026-5281 öffentlich bekannt sind.
Wie üblich stellt Google derzeit nur wenig Informationen zu den
Schwachstellen bereit und wartet mit der Veröffentlichung weiterer
Informationen darauf, dass ein Großteil der Benutzer das Update auf die neue
Version vollzogen hat.
Referenzen:
Dieses Advisory finden Sie auch im DFN-CERT Schwachstellenarchiv unter:
[https://adv-archiv.dfn-cert.de/adv/2026-1256]
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr DFN-CERT Incident Response Team
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