Debian-Paketmanager APT erweitert Wiederherstellungsfunktionen

Mit Version 3.2 ist eine neue stabile Ausgabe des Paketmanagers APT veröffentlicht worden.

Mit Version 3.2 ist eine neue stabile Ausgabe des Paketmanagers APT veröffentlicht worden. Die Aktualisierung bringt grundlegende Änderungen für die Verwaltung von Softwarepaketen in Debian-basierten Systemen.

Zentrale Neuerung ist eine überarbeitete History-Funktion, die Paketoperationen nicht mehr nur protokolliert, sondern in strukturierter Form speichert und auswertbar macht. Dadurch lassen sich Systemänderungen gezielt nachvollziehen und bei Bedarf erneut anwenden. Erstmals unterstützt APT damit Funktionen, mit denen sich durchgeführte Aktionen rückgängig machen, wiederholen oder auf einen früheren Zustand zurücksetzen lassen. Dies erleichtert insbesondere den Umgang mit fehlgeschlagenen Updates.

Mit diesen Erweiterungen entwickelt sich der Paketmanager in Richtung eines transaktionsbasierten Systems. Zustandsänderungen können nicht nur dokumentiert, sondern auch in ihrem Zusammenhang erfasst und gesteuert werden. Damit nähert sich APT Ansätzen an, wie sie bisher vor allem bei deklarativen oder auf Snapshots basierenden Paketverwaltungssystemen verbreitet sind.

Die neue Version gilt als eine der umfangreichsten funktionalen Weiterentwicklungen des Werkzeugs in den vergangenen Jahren.

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