Ab sofort ist die Nutzung von Drittanbieter-Tools, darunter des beliebten OpenClaw, nicht mehr von den Abo-Modellen von Anthropic gedeckt. Stattdessen wird dafür eine zusätzliche, verbrauchsabhängige Abgabe fällig.
Anthropic begründet den Wechsel von einem verlässlichen Festpreis zu einem variablen Pay-as-you-go-Modell mit der enormen Nachfrage. Die habe zu Nutzungsmustern geführt, die mit dem regulären Abo nicht mehr kompatibel gewesen seien. Die Serverkapazitäten sollen nun restriktiver verteilt werden. Nutzer der Kernangebote von Anthropic werden dabei bevorzugt. Wer zusätzlich OpenClaw (oder ein anderes Drittanbieter-Tool) verwenden will, kann das weiterhin tun, wird aber extra zur Kasse gebeten.
Um den Unmut etwas zu dämpfen, gewährt Anthropic betroffenen Nutzern eine einmalige Gutschrift in Höhe eines monatlichen Abo-Beitrags. Darüber hinaus scheint man jedoch entschlossen, die Maßnahme ungeachtet möglicher Kündigungswellen durchzuziehen: Anthropic selbst stellt einen Link zur Verfügung, über den man unkompliziert kündigen und sich vorausbezahlte Beträge zurückerstatten lassen kann.



